#2 - Terry Fox

Shownotes

Terry Fox wollte nicht nur einen Marathon laufen – er wollte ein ganzes Land bewegen. Trotz einer Krebsdiagnose und dem Verlust eines Beins startete er den legendären „Marathon of Hope“, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln. In dieser Folge erzählen wir die inspirierende Geschichte eines jungen Mannes, dessen Mut, Ausdauer und Vermächtnis bis heute Millionen Menschen berühren. Eine Geschichte über Menschlichkeit, Entschlossenheit und den Glauben daran, etwas verändern zu können.

Filmtipps:

  • The Terry Fox Story (1983)
  • Terry (2005)

Transkript anzeigen

00:00:08: Eine Landstraße in der kanadischen Provinz Ontario.

00:00:12: Ein junger Mann läuft Schritt für Schritt Sein rechter Fuß setzt auf, sein linker Volk mit einem harten mechanischem Schlag Denn sein linkes Bein ist eine Prothese.

00:00:37: Hallo und herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen und Zöhre.

00:00:40: Zu unserer zweiten Folge von Sport erzählt.

00:00:44: Mein Name ist Mats Und mir gegenüber sitzt wieder einmal Der Tom.

00:00:50: Ja hallo Mats.

00:00:51: Hallo an euch alle da draußen.

00:00:54: Wir sind wieder da und wir fangen heute auch schnell an, Mats über wen sprechen wir heute?

00:01:01: Heute geht es

00:01:02: um Terry

00:01:03: Fox

00:01:04: an sich.

00:01:04: erst mal auf den ersten Blick ein ganz normaler Kerl so wie wir beide auch.

00:01:13: Allerdings mit einer wirklich unglaublichen Geschichte

00:01:16: die

00:01:17: ja die ganze Welt bewegt hat und ich würde sagen Wir verraten noch nicht zu viel und gehen direkt rein.

00:01:25: Okay, viel Spaß mit der Folge!

00:02:00: Logistikbereich gearbeitet mit einem Transportwesen.

00:02:03: Seine Mutter war Hausfrau und Mutter.

00:02:07: Er hatte drei Geschwister, er selber war das zweitjüngste Kind auch wieder das zweite Jüngste wie in der letzten Folge auch schon Jim Braddock.

00:02:15: Das ist allerdings jetzt wirklich nur ein Zufall.

00:02:19: Seine Geschwisters heißen Fred Judith und Daryl.

00:02:22: Daryll war der jüngste, Fred war der älteste Und kurz nach seiner Geburt zieht die Familie mit den Kindern nach Port Coquitlam, nach British Columbia und dort wachsen die Kinder auf.

00:02:38: Die Familie lebt.

00:02:39: dort ist British Columbia zu der Zeit.

00:02:42: es war komplett im Aufschwung.

00:02:44: also ich sage jetzt einfach ich gehe jetzt mal davon aus dass sie wirklich eine ganz schöne Kindheit dort hatten und Terry hat schon als Kind jede Art von Sport geliebt also so die klassischen Sportdaten die man in Amerika dann vielleicht auch so gemacht hat, Basketball, Baseball.

00:03:02: Ich glaube er war aber auch ganz gern laufen oder Fußball gespielt und sowas.

00:03:06: Der Alltag der Kinder ist bestimmt von viel Sport, Familie und Zusammenhalt.

00:03:12: Er selber war nie der größte, nicht der schnellste, war nicht der talentierteste.

00:03:18: Er hat irgendwann für sich Basketball als ein Lieblingssportart entdeckt Und Freunde und Eltern haben ihn immer als sehr freundlich und hilfsbereit beschrieben, aber er muss wohl auch schon in den jungen Jahren sehr sehr ehrgeizig und bei gewissen Dingen sehr entschlossen gewesen sein.

00:03:35: Und von diesen beiden Sachen wird er auf jeden Fall im Laufe dieser Geschichte noch sehr viel Gebrauch machen.

00:03:44: das wird man dann noch hören.

00:03:47: Ansonsten passiert in der Kindheit eigentlich nicht viel Besonderes.

00:03:53: die Kinder wachsen halt da auf.

00:03:56: Mit achtzehn Jahren beginnt er dann sein Studium an der Simon Fraser University in Burnaby und sein Ziel war eigentlich, dass er Sportlehrer werden wollte.

00:04:07: Er hat dort Sportwissenschaften studiert und er hat auch wieder hier leidenschaftlich Basketball gespielt und es schien eigentlich die Zukunft scheint offen bis er einen zunächst harmlos wirkenden Schmerz in seinem rechten Knie.

00:04:25: Also er hat da wohl, fühlt so ein bisschen Schmerz.

00:04:27: Kann das nicht so richtig zuordnen?

00:04:29: Geht dann auch erst mal nichts zum Arzt... Ja, kennen

00:04:31: wir ja alle, ne?

00:04:32: Manchmal macht man was weh.

00:04:33: Tut

00:04:33: halt etwas weh und dann denkt es sich auch gut ist bis nix, keine Ahnung ich mache erstmal weiter wird schon wieder weggehen geht aber nicht weg leider.

00:04:44: Und im Herbst diesen Jahres werden die Schmerzen in seinem rechten Knie immer stärker.

00:04:53: Er glaubt aber noch an irgendeine Sportverletzung, aber diese Beschwerden verschwinden halt einfach gar nicht.

00:04:58: Also werden nicht besser, werden eher schlimmer.

00:05:03: Jeder Schritt fällt ihm auf einmal sehr schwer, auch immer schwerer mit der Zeit und dann geht er irgendwann ins Krankenhaus Und die Untersuchungen ergeben wirklich eine erschütternde Diagnose.

00:05:18: Er hat ein Osteosakom Das ist eine sehr aggressive Form des Knochenkrebs.

00:05:26: Damals zu der Zeit bedeutete diese Gnose für viele junge Menschen wirklich direkt das Todesurteil.

00:05:35: Und die Ärzte haben eigentlich nur eine Möglichkeit und das ist halt wirklich extrem, sein rechtes Bein muss oberhalb des Knies amputiert werden.

00:05:46: Wenn ich richtig informiert bin war der Tumor bei ihm im unteren Bereich des Oberschenkelknochens richtig?

00:05:54: Max?

00:05:55: Absolut.

00:05:57: Und er verliert dann sein Knie und seinen Unterschenkel, richtig?

00:06:00: Ja genau!

00:06:01: Also man muss ja so vorstellen in der damaligen Zeit... also erst wie du schon gesagt hast, der Krebs war sehr sehr aggressiv ist eine sehr aggressive

00:06:10: form

00:06:10: vom Knochenkrebs und die Streut hat auch extrem schnell den anderen Organe vor allem in die Lunge.

00:06:16: und damals war die einzige Möglichkeit das war auch Gang und Gebe dass man das Bein quasi amputiert um das Fortschreiten zu stoppen dass der Krebs sich weiter ausbreitet.

00:06:27: Okay, also

00:06:29: das sind nicht heute?

00:06:29: Genau und ja Knochenkrebs führt auch zu sehr starken Schmerzen weil die Knochonstruktur die Wetterverwaltung von innen daraus zerstört.

00:06:40: und wenn man das Bein halt amputiert hat man erstmal auch weniger Schmerz natürlich auch wenn es nicht schön ist.

00:06:46: und ja generell die Medizinien in den Siebzigerjahren war halt ganz anders als heute.

00:06:51: ne ganz andere Standards.

00:06:52: heutzutage kann Knochankrebspatienten Da können betroffene Knochenteile durch Implantate oder Spendenknochen ersetzt werden.

00:07:04: Das war damals gar nicht möglich, also es war undenkbar.

00:07:09: Und auch die Chemotherapie in den Neunzwanzigzehnten war noch einen Anfängen.

00:07:14: Der Terry hat sechzehn Monate Chemotherapien bekommen.

00:07:18: Wie du schon gesagt hast, die Lebensrate ...

00:07:20: Hat er die Chemotherapie?

00:07:23: Vor der Amputation oder danach?

00:07:26: Die haben das Bein abgeschnitten und dann Chemotherapie, sechzehnte Morte lang.

00:07:29: Wahrscheinlich sicherheitshalber ne?

00:07:30: Genau die

00:07:31: Überlebensrate

00:07:32: war

00:07:32: unter zwanzig Prozent damals.

00:07:34: Also unglaublich!

00:07:36: Und dazu kommt auch noch dass MRT und CT wie wir es heute ist bei uns ja ganz normal waren halt damals auch gar nicht überall stand gar nicht zur Verfügung.

00:07:46: über all gab

00:07:47: es aber glaube ich schon gab

00:07:48: es schon aber natürlich Auch in den Anfängen, auch die Ärzte konnten dann nicht präzise die Bilder ganz genau erkennen und wussten nicht genau wie weit das Tumorgewebe sich verbreitet hat.

00:08:00: Und dann haben sie auch wie bei Terry auch gesundes Gewebe abgeschnitten nur um sicher zu gehen dass es halt sich nicht ausbreiten kann.

00:08:08: also lieber ein Stück mehr als ein Stück weniger.

00:08:11: Der hatte da nur noch so einen Stumpen da.

00:08:15: Ja Wahnsinn!

00:08:16: Es ist ja auch für so einen jungen Kerl eine unglaubliche Diagnose.

00:08:18: Ja, vor allem wenn du schnell mal vor dem Sport

00:08:20: begeistert bist und du willst Sport machen generell für jedes Kind.

00:08:24: Fürchterlich!

00:08:24: Du bist so jung, du hast dein ganzes Leben vor dir... ...und dann kriegst du so ne Diagnosse da hast ein gleiche Knieschmerz.

00:08:33: Gehst ins Krankenhaus und dann sagen wir dir... Ein kurzer

00:08:36: Zeit später das Bein ab?

00:08:38: Dann ist einfach dein Bein... Ich kann ihn vorstellen.

00:08:40: Mein Gott, furchtbar grauenvoll.

00:08:43: Ja, da zerplatzen auf jeden Fall innerhalb weniger Stunden.

00:08:48: Zerplatzen da erstmal alle Träume.

00:08:49: an Basketball ist nicht mehr zu denken, am Sport generell ist es nicht mehr zudenken, ein normales Leben ist nichts mehr zu danken.

00:08:56: Scheint alles dann in diesem Moment auf einmal wirklich komplett unerreichbar und er liegt dann halt erst mal um diesen Krankenhaus und er beobachtet tatsächlich in dieser Zeit sehr viele andere Krebspatienten auch vor allem auch Kinder hat viele Kinder da auch auf seiner Station wohl und er sieht dann halt das viele von ihm, auch wenn er selber sehr hart kämpft.

00:09:23: Er sieht ja dass viele halt noch härter kämpfen und das macht sehr viel mit ihnen trotz einer eigenen Leitgeschichte die er dann da ja beginnt.

00:09:36: Ihn lässt es irgendwie nicht mehr los und er kommt dann quasi auf diesen Gedanken warum er denn jetzt ausgerechnet aufgeben sollte.

00:09:45: Wenn alle anderen um ihn herum dort in diesem Krankenhaus, in dieser Klinik wo er da ist jeden Tag weiterkämpfen sieht er für sich selber dann irgendwie nicht ein dass er jetzt derjenige sein soll der dort aufgibt und es entsteht eine Idee in ihm und wirklich ne verrückte Idee die dann viele Menschen bewegen wird.

00:10:14: Ja, wenige Tage nach dieser Amputation dann erstmal kriegt er dann sein Bein ab.

00:10:19: Er hat ja erst mal diese Operation.

00:10:21: Das muss man sich auch... ist ja verrückt!

00:10:23: Es ist ein riesen Leidensprozess.

00:10:25: Kriegst dann dein Bein Ab und dann beginnt ja erstmal einen ganz anderen Kampf weil dann beginn der Kampf dass du irgendwie ansatzweise wieder zurück ins Leben findest.

00:10:34: Weil Du hast ja verlierst an der Beine Und du schlüsst ja dann erstmal einen Kampf gegen deinen eigenen Körper.

00:10:40: Du musst jede Bewegung neu lernen, du musst das Aufstehen neu lernen und das Gleichgewicht musst du neu justieren weil es ist ja alles... du hast ja nur noch ein Bein und du musst dein ganzer Apparat darauf ausgerichtet dass du zwei Beine hast und eins ist nun mal weg.

00:11:00: Er macht dann halt auch, er kriegt eine Prothese.

00:11:03: Er empfängt an die ersten Schritte mit einer Prothise zu machen.

00:11:07: Ja vor allen Dingen wenn ich richtig informiert bin... Ich weiß nicht glaube da hast du noch bessere Infos zu!

00:11:12: Eine Prothesie in der damaligen Zeit, in den siebziger Jahren ist ja auch nicht vergleichbar mit einer prothese heutzutage?

00:11:20: Nein kein Vergleich.

00:11:21: also früher in den Siebzigern wie gesagt das war ein ganz einfacher mechanischer Prothesen.

00:11:27: Heutzutag gibt es Mikroprozessorgelenke Die sind beweglich und damals waren es ganz einfache Materialien.

00:11:34: Es war einfach mal Metall, Kunststoff und Parim.

00:11:37: Das war die Pothese und ein Stoßtemper gab's damals auch noch nicht.

00:11:41: Und die Sympothesa das war wie... Das

00:11:45: heißt du bist dann quasi mit deinem Oberschenkel bist du dann quasi in dieser.

00:11:50: ich nenns jetzt mal weiß jetzt nicht ob das der richtige Fachbegriff ist In dieser Stumpf oder Pfanne?

00:11:55: Ich hatte Pfanne gesagt aber du bist halt nicht gefedert Nee,

00:11:59: gar nicht.

00:12:04: Ja also sehr unbeweglich kann man glaube ich so sagen... Da ist auch ganz

00:12:07: sehr schmerzhaft.

00:12:09: Da anfangen wir zu gehen.

00:12:12: Eigentlich bis ja damit nur total begrenzt belastbar.

00:12:15: Da wird die ganze Geschichte noch verrückter.

00:12:20: Ich erzähl mal weiter.

00:12:25: Er stürzt halt am Anfang relativ viel mit dieser Prothese beginnt dann immer wieder von vorn.

00:12:32: aber irgendwie aufgeben kommt halt für ihn einfach nicht in frage und viele menschen die jetzt irgendwie in seiner situation wären, die würden halt ich glaube die würden einfach nur versuchen irgendwie ansatzweise wieder in ihren alltag zurückzukommen also dass sie irgendwie wieder so ein ansatzweises normales leben führen.

00:12:56: Aber er setzt sich dann ein Ziel, was ja eigentlich total wahnsinnig ist.

00:13:06: Er möchte tatsächlich wieder Sport treiben und er fängt an erst mal für dieses Ziel stundenlang zu trainieren.

00:13:16: Also er geht schwimmen, spielt wieder so ein bisschen Basketball.

00:13:19: Ich gehe jetzt davon aus wie es ihm halt möglich war.

00:13:22: ich weiß nicht genau wie gut er das dann praktizieren konnte Nach seiner nach seiner OP und ich sage jetzt mal Reha und alles was dann dazu gehört.

00:13:34: Und aber er gewinnt in dieser Zeit so ein bisschen wieder das Vertrauen, in seinen Körper zurück und ja ihm begleitet halt immer noch diese Gedanke wie die ganzen Kinder auch die Krebs hatten, die im Krankenhaus gekämpft haben etc.

00:13:52: Das lässt ihn einfach nicht los erfasst dann den Schluss, dass wenn er das alles selber überlebt hat.

00:14:02: Dann soll sein Leben gefälligst einen größeren Sinn haben und keiner weiß davon.

00:14:11: Er erzählt auch keinem davon, dass er jetzt irgendwie sich da was aushägt.

00:14:16: Das ist erst mal nur im seinem Kopf.

00:14:19: aber er spinnt da etwas vor sich her.

00:14:26: Da liest er ein Zeitungsartikel über einen Mann, der mit Amputation ein Marathon gelaufen ist.

00:14:39: Und zwar hieß dieser Mann Dick... Wie hieß der genau?

00:14:43: Dick

00:14:43: Traum.

00:14:43: Der

00:14:44: erste, der ... mit einem amputierten Bein einen Marathon beläuft ist.

00:14:48: Genau und über den liester ein Zeitung Artikel und der beeindruckt ihn so sehr dass sie für ihn wirklich zum Wendepunkt wird.

00:15:00: Und er entwickelt da wirklich dann den Glauben, okay wenn der das kann?

00:15:05: Wenn das geht, dann kann ich sowas auch.

00:15:09: und wenige Zeit später fasst er tatsächlich den Entschluss, dass er mit einem Bein und seiner Prothese nochmal die Prothesis ist nicht gut also wirklich sehr schmerzhaft nicht auf dem Stand der Technik wie wir uns das heute vorstellen, möchte er komplett Kanada durchqueren und zwar vom Atlantik bis zum Pazifik.

00:15:32: Wie weit

00:15:32: ist das ungefähr?

00:15:34: Interessint tatsächlich mehr als acht tausend Kilometer mit einem Bein und Portese oder ihr möchtet es eigentlich gar nicht machen um irgendeinen Rekord aufzustellen sich das irgendwie jetzt selber zu beweisen, sondern erinnert er will das machen um Geld für die Krebsforschung... ...zusammeln und sein Ziel was es sich steckt ist.

00:16:00: Er möchte von jedem Kanadier einen Dollar sammeln.

00:16:05: Ein Dollar von jedem kanadier!

00:16:08: Und jetzt dann sagt der das halt seinem engeren Umfeld.

00:16:12: und die sagen natürlich erstmal ich hunge, bist

00:16:14: du verrückt?

00:16:15: Ja gut hier eine normale Mensch der so ein Schicksalsschlag hat.

00:16:19: Der denkt ja erst mal nicht.

00:16:21: Also würde ich jetzt denken an andere um jetzt, ich möchte jetzt einen Lauf machen.

00:16:24: Um Geld zusammen für die Kripsforschung weil der halt selber so viel Leid gesehen hat.

00:16:29: Man denkt ja erstmal normalerweise wie komme ich erst mal klar?

00:16:34: Wie komme ich wieder in mein Leben zurück?

00:16:36: Ja das werden wahrscheinlich die meisten Leute tun und genau das unterscheidet ihnen halt auch von sagen wir mal den Anführungsstrichen normalen Menschen ist schon sehr verrückt.

00:16:49: Ja, vor allem der ist auch noch so jung.

00:16:51: Er hat ja noch ein Kind, ne?

00:16:52: Der, der meine

00:16:53: ist.

00:16:53: Kind jetzt nicht!

00:16:54: Aber er ist ein junger... ...junger Mann.

00:16:57: Jüngermann auf jeden Fall jetzt noch nicht vierzig oder wirklich sehr jung aber vielleicht ist das gerade der Grund.

00:17:05: Vielleicht ist das auch gerade der grund dass du dir so ein Projekt vornimmst weil du noch so Jung bist.

00:17:10: Könnte ich mir auch vorstellen.

00:17:12: Vor allen

00:17:13: Dingen auch du hast ja noch diese... Du hast ja wahrscheinlich noch viel Idealismus in dir und etc.

00:17:18: Ich glaube, dass das wahrscheinlich sogar vielleicht eher dazu beiträgt.

00:17:22: Könnte ich mir gut vorstellen?

00:17:24: Weil er lässt sich auch nicht beirren.

00:17:26: Der lässt sich nicht beiren egal auf was Eltern sagen oder Freunde sagen.

00:17:30: die sagen natürlich alle wie willst du es machen?

00:17:32: und Er lässt sich aber nicht bei irren.

00:17:34: er fängt wirklich an für sein ziel zu trainieren.

00:17:37: der trainiert monatelang egal welches wetter frühmorgens steht herauf oft trainierte natürlich auch völlig allein.

00:17:46: der läuft Der läuft bis zum Start seines großen Vorhabens, läuft er schon mehr als fünftausend Trainingskilometer.

00:17:55: Trotz der Schmerzen trotz der Umstände.

00:17:58: und der ist wirklich überzeugt davon dass der das schafft oder schaffen kann.

00:18:04: und ja der macht das.

00:18:06: und er nennt dieses Projekt den Marathon of Hope.

00:18:11: so nennt er das.

00:18:14: Und ja, nachdem er sich vorbereitet hat und trainiert hat am zwölften April... ...Ninzehunderteachzig steht er dann wirklich in Sag Johns Newfoundland vor Sonnenaufgang am Atlantischen Ozean.

00:18:28: Füllt eine kleine Flasche mit Meerwasser auf und läuft dann los.

00:18:37: Er läuft dann Los!

00:18:39: Und beginnt dieses Projekt.

00:18:45: Ja und er taucht seine künstliche Prothese noch in den Atlantik.

00:18:51: Das habe ich vergessen, dann geht es los!

00:18:55: Und ja der erste Schritt... Der erste Kilometer von nochmal insgesamt mehr als acht Tausend.

00:19:04: Aber wie

00:19:05: machte das Ganze alleine?

00:19:06: Oder hat der irgendwie so ein Team bei sich?

00:19:08: Weil wir haben ja alle glaube ich den Lauf von Arasachi jetzt gesehen, der hat ja achtzig Mann-Team.

00:19:16: Und wie macht er es?

00:19:18: Der kann das nicht ganz alleine machen.

00:19:19: Der muss irgendwo schlafen, essen... ...der wird ja nicht durchlaufen und der muss irgendwelche Leute haben, die ihn da begleiten.

00:19:24: oder hat er das alles ganz alleine gemacht?

00:19:26: Ja ich glaube der Satchi hatte irgendwie so achtzig Leuten mit sich irgendwie den betreut haben und ein bisschen aufgepasst haben und so.

00:19:34: Das ist ähnlich bei ihm.

00:19:36: Er hatte zwei!

00:19:39: Zwei Leute dabei, nämlich sein Bruder Daryl und seinen Freund Doug.

00:19:45: Ja, die sind dann in so einem kleinen Wohnmobil neben ihm hergefahren.

00:19:48: Das war sein Tee.

00:19:50: Also die bilden das gesamte Team hinter dem Marathon.

00:19:52: Er hatte zwei Leute dabei.

00:19:56: Das ist ein Bruder und ich habe ihn so ein bisschen aufgepasst.

00:20:00: Und ja, dann geht es los!

00:20:03: Wie man sich vorstellen kann beginnt halt auch alles erst mal relativ zäh.

00:20:08: Keiner kriegt Winter von kaum jemand Notiz irgendwie... Kaum Menschen bleiben stehen, spenden ganz gering.

00:20:16: Dann wird er noch angehubt von Autofahrern natürlich weil der irgendwo da vielleicht auch manchmal im Weg rumläuft.

00:20:22: Andere fahren natürlich einfach vorbei.

00:20:25: Ja aber sein Ziel bleibt klar und das ist jetzt auch nochmal komplett geisteskrank jeden Tag die Strecke eines Marathons laufen.

00:20:39: Jeden Tag über zweiundvierzig Kilometer mit dieser schweren Prothese jeden Tag ohne Pause.

00:20:49: Wie findest du das?

00:20:50: Ja, unglaublich!

00:20:51: Das ist auf jeden Fall ambitioniert aber er macht das.

00:20:57: man weiß natürlich nicht ob sein Körper das in irgendeiner Art und Weise durchhalten wird Aber der macht es, der versucht das Und ja da steht Jeden Morgen vor so einem Aufgang auf läuft Kilometer für Kilometer Obwohl ihn niemand da wirklich bemerkt, Straßen bleiben leer.

00:21:19: Wie gesagt alles gerade schon erwähnt kaum spenden.

00:21:24: weißt du eigentlich?

00:21:25: wie ist er eigentlich genau gelaufen?

00:21:26: hat der?

00:21:27: das fällt mir grad mal auf.

00:21:28: hatte er irgendeine lauftechnik gehabt?

00:21:31: oder wie läuft man?

00:21:32: also?

00:21:32: ist der gegangen?

00:21:33: ist der gelaufen?

00:21:34: ist der oder es so ein Mischmarsch

00:21:36: gar nicht so langsamer jetzt moderate tempo gelaufen?

00:21:40: man schätzt zu acht neun Was geht ja?

00:21:44: Das ist in Ordnung, und er hat eine eigene Technik tatsächlich entwickelt.

00:21:48: Das war der Hop-N-Skip-Schritt.

00:21:51: Hop-n-skip!

00:21:52: Genau.

00:21:52: Wie stelle ich mir den vor?

00:21:54: Der hüpft quasi auf den... macht einen Hüpfer auf dem gesunden Bein.

00:21:58: Und schwingt dann gleichzeitig

00:22:00: die Prothese nach vorne.

00:22:02: Dann landen sie auf der Prothesie

00:22:04: und

00:22:04: hüpfen wieder ein nach vorn.

00:22:05: Und

00:22:06: so weiter.

00:22:07: Kann man aber auch online finden.

00:22:09: Gibt's Videos zu.

00:22:10: Sieht spektakulär aus.

00:22:13: überhaupt so ein Tempo, weil man sieht dann auch in den Videos das da ganz normale Läufer auch mitlaufen konnten.

00:22:20: Und das hat natürlich aber trotzdem wie gesagt die Prothese halt keine Dämpfe oder sowas hatte.

00:22:27: Hat sich der Stumpf auch mehrmals entzündet, aber er hat einfach nicht aufgehört.

00:22:32: Das finde ich wirklich beeindruckend.

00:22:34: und trotz dieser ganzen Schmerzen wunden was auch immer ist immer weiter gelaufen.

00:22:40: Wann ist er morgens immer losgelaufen und wann war Ende?

00:22:45: jetzt sagen wir mal an so einem normalen Tag bei seinem Lauf?

00:22:48: Der ist

00:22:49: immer sehr, sehr früh gestartet meistens um halb fünf Morgens.

00:22:54: Und ist dann eigentlich durchgelaufen bis in den späten Nachmittag hinein bis zum Abend.

00:22:59: Durchgelaufen ohne Pause!

00:23:01: Ja...und dann hat der einfach nur noch gegessen und geschlafen und das halt jeden Tag verrückt in diesem Wohnmobil

00:23:09: Folgt.

00:23:09: und dann auch erst mal die ersten tage das immer wieder durch zu ziehen obwohl sich ja gar keiner sich interessiert ist ja auch nicht so wie heute hat mir in der letzten folge auch schon dass du irgendwie gab er auch kein wie gesagt soziale netzwerk oder sowas

00:23:22: online gegen ganz was posten kann.

00:23:24: nichts

00:23:24: konntest ja auch keine wirklich fischer

00:23:26: die runde

00:23:27: also unglaublich ja aber dann passiert halt wirklich auch wieder das was ähnliches wie letztes mal die kanada beginnt irgendwann wirklich fängt fängt wirklich an zuzuhören ja und Zeitungen fangen an zu berichten über ihn radio station fangen An seine geschichte zu erzählen.

00:23:51: Fernsehkameras begleiten ihnen dann mehr und mehr auf seinem lauf Und mit der zeit wächst sein name und irgendein kennt ihn halt wirklich ganz Kanada, und dann entwickelt sich der lauf für ihn natürlich ganz anders.

00:24:05: Ja weil es kommen natürlich dann viele zuschauer Viele Menschen stehen auf einmal am Straßenrand.

00:24:13: Schüler durften dann wirklich sogar ihre Klassenräume verlassen, um ihn laufen zu sehen.

00:24:18: Familien stehen dann auf einmal mit selbstgemalten Schildern an den Straßen und bieders halt wie man sich das so vorstellt bei so einer Geschichte.

00:24:26: Und fassendweise laufen die Leute sogar mit.

00:24:28: also die begleiten ihnen ein Stück und laufen mit ihm und aus seinem einsamen Projekt.

00:24:35: was er da angefangen hat wird halt wirklich eine riesen, Riesenbewegung in Kanada.

00:24:40: Durch ganz Kanada durch die Medien, durch alle Menschen erfahren von ihm und dann verändern sich natürlich auch die Spenden.

00:24:50: aus wenigen Dollern werden auf einmal Tausende.

00:24:55: Das Ding nimmt richtig, richtig Fahrt auf.

00:25:00: das Problem was aber leider passiert ist dass nicht nur seine Aufmerksamkeit wächst und seine Bekanntheit, sondern auch seine körperliche Belastung.

00:25:12: Und sein Körper fängt an Warnsignale zu senden und er bekommt wirklich Beschwerden und die neben den Beschwerde, die er wahrscheinlich an seinem Bein hat oder an seinem Oberschenkel wo die Prothese ist und die ganzen körperlichen Beschwerd wird damit sicherlich schon völlig fertig gewesen sein.

00:25:33: Ja, wenn du jeden Tag ein Bart holst?

00:25:35: Ja mit einem Bein Dann wirst du hundertprozentig starke Schmerzen körperlich haben.

00:25:42: Also das kann man glaube ich kaum beschreiben, diese Qual der du dich selber aussetzt wenn du das jeden Tag mit dir machst und wir kommen beide selber aus dem Sport.

00:25:52: Wir wissen so ein bisschen was das bedeutet.

00:25:55: einfach wenn Du schmerzen hast.

00:25:56: körperliche wenn Du jeden Tag trainierst aber Ich bin noch nicht, ich weiß nicht bist Du jeden tach mal einen Marathon gelaufen?

00:26:07: mit unter solchen Umständen schon mal gar nicht.

00:26:10: Das kann man sich kaum vorstellen, aber das große Problem was er hat, er fängt immer häufiger an zu husten und er bekommt mit der Zeit immer schwerer Luft.

00:26:20: Aber auch hier wieder er ignoriert das erstmal weil er ist so in seinem Projekt da gefangen, er hört dann nicht mit auf Er macht weiter.

00:26:30: Der Pazifik ist halt noch unfassbar weit weg.

00:26:32: Ich weiß jetzt nicht genau auf welcher Kilometerzahl ihr hier gerade steht Aber Ende August, neunzehnundachtzig hatte auf jeden Fall bereits mehr als fünftausend Kilometer mehr als Fünftausende Kilometer schon hinter sich.

00:26:46: Ja also er braucht dann noch ungefähr ein bisschen mehr.

00:26:50: ich sage jetzt einfach mal drei tausend und was weiß ich vielleicht zwei dreihundert ja aber seine Beschwerden die hören halt nicht auf.

00:27:00: Also die werden halt eher schlimmer Nicht nur eher sondern die werden schlimmer.

00:27:05: Apö, Apö wird es immer ein bisschen schlimmer.

00:27:07: Er kriegt immer schwerer Luft und seine Familie fängt auch wirklich jetzt an langsam sich große Sorgen zu machen.

00:27:14: Auch die zwei Jungs mit dem sind sein Bruder und seinen Freund Die fangen an sich wirklich Sorgen zum Machen Und sie bitten ihn halt immer wieder.

00:27:21: Die bieten ihm immer wieder junger bitte lass dich untersuchen.

00:27:24: Du musst wirklich in dein Krankenhaus lastig untersuchen Lass das checken was du hast dass ist nicht gesund.

00:27:30: Was du da gerade machst also sowieso nicht gesund aber das geht gar nicht.

00:27:35: Er lehnt das aber immer wieder ab.

00:27:37: Also er lehnte es ab und sagt, ne funktioniert nicht.

00:27:40: für mich zählt nur eins ich muss weiterlaufen.

00:27:43: Jeder verlorene tag den ich jetzt hier irgendwie habe der ich verliere Aufmerksamkeit Und es gibt weniger geld für die krebsforschung dass ist einstig was im kopfer Es verrückt also wie einen besessener muss.

00:27:55: man ist ja wirklich wie ein besessender Der der nur das ist auch wahnsinn wie selbstlos das is Also null, null mit sich selber beschäftigt oder dem eigenen Wohlbefinden.

00:28:10: Oder auch der eigenen Zukunft sondern wirklich nur Mit dieser Sache und nur mit diesem Geld sammeln für die Krebsforschung.

00:28:21: Und ja am ersten September diesen Jahres geht er.

00:28:27: dann beginnt er wie gewohnt seinen täglichen Marathon.

00:28:31: Ja und da bricht er halt zusammen.

00:28:36: Also er bekommt wirklich kaum noch Luft.

00:28:38: Schon nach wenigen Kilometern bleibt er einfach stehen und er kann einfach nicht mehr weiter, es geht nicht mehr.

00:28:44: Es ist vorbei.

00:28:45: Das ist keine Chance dass er doch irgendwie weiterläuft und er wird dann tatsächlich mit dem Krankenwagen abgeholt und die fahren ihn ins Krankenhaus.

00:28:56: Er wird untersucht und ja schon kurze Zeit später also sie brauchen gar nicht lange suchen.

00:29:04: Ja kommt die Diagnose das der Krebs zurück ist.

00:29:09: Und diesmal hat er seine Lunge erreicht und Terry Fox Marathon of Hope endet nach hundertdreienvierzig Tagen und fünftausend dreihundertdreiundsebzig Kilometern.

00:29:26: Ja, Wahnsinn!

00:29:28: Unglaublich!

00:29:29: Ähm ja die Nachrichte, wie du dich hier vorstellen kannst.

00:29:33: jetzt wo alle davon wissen verbreitet sich natürlich ganz ganz ständig Kanada.

00:29:38: Die berichten das überall, Fernsehenradio auch in den Zeitungen.

00:29:43: Aber es wird trotzdem weitergespendet und manche Unternehmen erhöhen sogar die Spenden und dann erreichen die Wilchen kürzester Zeit dass sie das TabiFox hatte nämlich den einen Dollar von jedem Kanadier Und Sie haben dann vierundzwanzig Millionen erreicht.

00:30:05: Das freut Intelligent natürlich auch aber für ihn ist viel wichtiger dass der Glaube im Kampf gegen den Krebs, dass der bleibt.

00:30:19: Ja das ist auch wieder so eine Sache ne?

00:30:20: Da machst du das und läufst undläufst, weil du halt so ein schweres Schicksal dann nochmal damit konfrontiert wirst.

00:30:33: ja dann auf einmal explodiert das ganze Ding und nimmt von den Spenden noch mal richtig Fahrt auf.

00:30:42: Ja, und das beginnt natürlich für ihn jetzt dann nochmal dieser Kampf gegen den Krebs.

00:30:51: Er bekommt wieder eine intensive Behandlung der Ärzte.

00:30:56: Der Krebs hat sich aber bereits wirklich großzügig in seiner Lunge ausgebreitet... ...und er denkt immer noch nicht an sich selber übrigens!

00:31:05: Er gibt immer noch Interviews wo er sich bei allen möglichen Leuten bedankt für die Unterstützung und macht immer noch Werbung für seinen Lauf spricht über die Krebsforschung und über alle Menschen, die weiterhin auf Hilfe angewiesen sind.

00:31:19: Und er bittet immer wieder darum – und das ist immer wieder seine zentrale Botschaft -, dass dieser American of Hope nicht enden soll!

00:31:25: Und schon gar nicht endern soll mit seinem Lauf, sondern die Leute sollen immer weiterlaufen.

00:31:29: Alle Leute sollen weiterlauchen um Geld für die Krebforschungen zu sein.

00:31:33: Das ist seine Vision und das is ihm wichtig.

00:31:39: Er kämpft monatelang weiter gegen Diese Krankheit, aber der Krebs kennt keinen Erbarmen und kein Mitleid.

00:31:50: Und am achtentzwanzigsten Juni, neunzehnhunderteinachtzig stirbt er dann.

00:31:57: Terry Fox verliert den Kampf gegen den Krebs und wird nur zwanzig Jahre alt.

00:32:04: die Nachricht verbreitet sich dann natürlich unglaublich schnell im ganzen Land.

00:32:09: ganz Kanada trauert Nicht nur um einen jungen Mann in diesem Fall, sondern wirklich um dieses Symbol der Hoffnung.

00:32:19: Und es ist mittlerweile so bekannt dass selbst von Regierungsgebäuden wirklich die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden.

00:32:26: Die Zeitung der ganzen Welt berichten über sein Tod.

00:32:30: Die Menschen legen Blumen näher schreiben Brief an seine Familie.

00:32:34: viele Leute die natürlich auch gar nicht die Familie kannten.

00:32:36: aber er hat so viele Menschen erreicht mit dem was er da gemacht hat mit seinem Projekt.

00:32:43: Das ist jetzt so viele Menschen begeistert, beeindruckend.

00:32:48: Ja und seine Familie bittet dann darum auch in der Öffentlichkeit dass die Menschen nicht nur trauern sollen sondern weitermachen.

00:33:00: Die bitten wirklich darum das sie Leute weiter machen weil Terry es sich so gewünscht hätte Dass die Krebsforschung weiter unterstützt wird und dass dieser ja dieses Projekt nicht einfach abrupt endet.

00:33:15: Und genau das wird wirklich zu seinem Vermächtnis, also das hinterlässt er tatsächlich wirklich der Welt den sogenannten Terry Fox Run, der im September, Hunderttausende.

00:33:41: Und das überschreitet natürlich dann irgendwann auch die Grenzen Kanadas.

00:33:46: und diese Bewegung wächst mit jedem, jedem Jahr weiter... ...und Millionen von Menschen schnüren auf einmal ihre Laufschuhe.

00:33:59: Das unglaublich was dieser junge Kerl da bewegt hat und wie viele Menschen der erreicht hat bis heute.

00:34:07: Ja absolut!

00:34:09: Und der Terry Foxtron hat bis heute hunderte Millionen gesammelt und ist damit einer der erfolgreichsten wohltätigen Laufveranstaltungen in der Welt.

00:34:21: Also wirklich

00:34:22: fantastisch, schon fast

00:34:23: war was er da erreicht hat.

00:34:24: Fantastisch!

00:34:26: Man hat ihm dann auch eine Statue gebaut in Thunder Bay Ontario.

00:34:31: Warum?

00:34:32: Warum genau da?

00:34:34: Weil

00:34:35: dort sein Lauf geendet ist, auf eine tragische Art und Weise.

00:34:40: Aber ja...

00:34:42: Wahnsinn!

00:34:43: Also es gab leider kein Happy End für ihn aber vielleicht durch ihn die Chance, eine erhöhte Chance für viele, viele Menschen auf diesem Planeten von diesen Spenden an die Krebsforschung mit Sicherheit in der einen oder anderen Weise profitiert haben.

00:35:05: Ja, tschüss!

00:35:07: Also,

00:35:08: gibt's ja auch heute.

00:35:09: Toll!

00:35:10: Und da sieht man es gibt natürlich Sportler die durch Medaillengeschichte schreiben... Es gibt halt auch Menschen wie ihn, die nicht bei den olympischen Spielen teilnehmen oder eine Medaille gewinnen, die keinen Weltrekord aufstellen.

00:35:24: aber der hat die ganze Welt bewegt und zwar nicht dadurch dass er irgendwas gewonnen hat sondern einfach nur durch sein Mut, durch seine Behaarlichkeit auch wieder ein Stück weit durch seinen Wahnsinn den er da fabriciert, nenne ich es mal.

00:35:40: Und der ist zum Nationalhelden geworden in Kanada.

00:35:44: Unglaublich!

00:35:46: Seine Geschichte wird sogar den Kindern bereits in der Schule erzählt und zwar nicht weil die so traurig ist sondern weil sie ja einfach zeigt was du als einzelner Mensch dann doch bewegen kannst mit mit Laufen.

00:36:07: Und er zeigte eben, dass Mut nicht bedeutet halt keine Angst zu haben sondern Mut bedeutet halt trotz der Angst weiterzugehen immer wieder durch diese Angst durch und das eben Schritt für Schritt im wahrsten Sinne des Wortes.

00:36:28: Das ist doch mein toller Sender!

00:36:30: Eine unglaubliche Geschichte sehr berührend.

00:36:37: Kanntest du ihn vorher schon?

00:36:38: Nein.

00:36:39: Ich kannte den auch noch nicht.

00:36:40: Noch jetzt ja, aber vorher...

00:36:43: Ja, aber ich werde dich auf jeden Fall nicht mehr vergessen.

00:36:47: Nein!

00:36:47: Den Mann.

00:36:49: Tolle Geschichte.

00:36:50: Ich danke dir Matz.

00:36:51: Ja das hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht.

00:36:53: Ja.

00:36:54: Ich hoffe unseren Zuhörerinnen und Zuhören auch.

00:36:56: Das hoffe ich auch dass sie mit uns ein wenig Freude hatten und vielleicht eine neue Geschichte kennengelernt haben

00:37:03: Genau wie nächste Woche.

00:37:05: Da geht es weiter.

00:37:07: Über wen verraten wir natürlich noch nicht?

00:37:08: Nein,

00:37:09: das ist ein ganz...

00:37:10: Dann wünsche ich dir erstmal eine schöne Woche lieber Mats.

00:37:14: Kann ich nur zurückgehen!

00:37:16: Und an euch da draußen alle auch und bis zum nächsten Mal!

00:37:19: Bis zum nächsten

00:37:21: mal!

00:37:21: Ciao!

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